Verehrte Interessierte,

hiermit möchten wir Sie/Euch auf die nächste Veranstaltung im Rahmen unserer Ringvorlesung 
Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies hinweisen:

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16.00-18.00 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221

Dr. Michael Zander, Vertretungsprofessur System der Rehabilitation im Fach Rehabilitationspsychologie,
Hochschule Magdeburg-Stendal
Was ist problematisch an Intersektionalität?

Wenngleich die wissenschaftliche und politische Relevanz von Mehrfachdiskriminierungen anzuerkennen ist, hinterfragt der Vortrag aktuelle Ansätze und Ansprüche der Intersektionalitätsforschung. Insbesondere wird gezeigt, dass die Sozialstrukturanalysen unzulänglich und eklektisch ausfallen, weil sie die kapitalistische Produktionsweise nicht angemessen berücksichtigen. Außerdem wird das Konzept des Privilegs kritisiert, wie es in der Intersektionalitätsforschung verwendet wird, weil es individuelle Rechte mit Vorteilen und Struktureffekte mit persönlichen Eigenschaften vermengt. Am Beispiel von ›Klassismus‹ und ›Ableismus‹ wird dargestellt, wie die Intersektionalitätsforschung komplexe Forschungsgegenstände auf Diskriminierung reduziert. Schließlich problematisiert der Beitrag, dass Intersektionalität, ebenso wie ›Social Justice‹, im Liberalismus verwurzelt ist.

Solidarische Grüße,

das ZeDiSplus-Team


Ev. Hochschule Hamburg für Soziale Arbeit & Diakonie.
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