Verehrte Interessierte,

zunächst wünschen wir Ihnen/Euch ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2017!

Wie gewohnt, möchten wir auf die Veranstaltungen der nächsten Woche hinweisen:

Montag, 09. Januar 2017, 16.15-17.45 Uhr, Sedanstraße 19, Raum 006

Ringvorlesung: Inclusive Religions?! Beiträge zur Dekonstruktion von Dis/Abled Bodies in religiösen Kontexten

Rabeya Müller, Islamwissenschaftlerin, Religionspädagogin, Bildungsreferentin am Zentrum für islamische Frauenforschung (ZIF), Köln
Mein Körper gehört mir - Selbstbestimmungsrecht aus islamischer Sicht

Leider liegt uns kein Abstract vor.


Dienstag, 10. Januar 2017, 16.30-18.00 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221

Ringvorlesung: Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies

Matthias Braun, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, FB Theologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Riskante Anerkennung. Theologisch-Ethische Herausforderungen einer ‚Freiheit zur psychischen Krankheit‘

Anerkennung gilt als eines der Schlüsselkonzepte für eine theoretisch anspruchsvolle wie umfassende Beschreibung der Lebenswirklichkeiten in den Menschen miteinander handeln. Dabei gilt als eine der wesentlichen Pointen eines Konzepts intersubjektiver Anerkennung, dass sich ein leiblicher Selbstbezug, oder mit anderen Worten: Wer und Was wir sind, vollzieht sich immer bereits in einem Anknüpfen an fremde Ansprüche. Zugleich schreiben sich in den Vollzugsweisen intersubjektiver Anerkennung jedoch immer auch gewisse Normen und Standards ein, die festlegen, wer unter welchen Voraussetzungen als jemand anerkannt wird. Mit Recht könnte man jedoch einwenden, dass eine Abkehr von gewissen sozialen Erwartungen und der Rückzug aus den Vollzügen intersubjektiver Anerkennung ja auch gerade Ausdruck eines praktischen Selbstbezugs sein können und mitunter eine wichtige kritische Funktion gegenüber etablierten Anerkennungsmustern einnehmen kann. Die Frage spitzt sich zu, wenn man fragt, ob ein leiblicher Selbstbezug nicht die grundsätzliche Freiheit hat, die Art und Weise seines Umgangs mit Phänomenen von Behinderung oder auch psychischer Devianz selbst zu gestalten. Der Vortrag erörtert diese Fragestellung, indem den in den juristischen Debatten installierten Begriff einer sog. Freiheit zur Krankheit einer theologisch-ethischen Untersuchung unterzieht.


ACHTUNG:
Die folgende Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ringvorlesung der AG Queer Studies "Jenseits der Geschlechtergrenzen" zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort statt!

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19.00-21.00 Uhr, Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Nic Meyer, Studierende der Universität Hamburg, queer-feministische Dis_Ability Aktivist_In
Queer meets Dis_Ability! Ein Radiofeature

Nach einer kurzen Einführung wird das Feature "Queer_DisAbility Aktivismus" (von Jann Münte und Nic Meyer 2016) präsentiert. Aktivist_Innen, die sich an der Schnittstelle von Queerness und Dis_Ability bewegen, erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen sowie von ihren gender_ungehorsamen und kritisch ableistischen Interventionen in politischen ebenso wie in alltäglichen Zusammenhängen. Im Anschluss an das Gehörte wird es Zeit für Fragen und Diskussion geben.

Triggerwarnung! In dem Hörstück findet sexualisierte Gewalt explizit Erwähnung.

Solidarische Grüße,

Das ZeDiS-Team


Ev. Hochschule Hamburg für Soziale Arbeit & Diakonie.
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