Verehrte Interessierte,

hiermit möchten wir Sie/Euch auf die nachfolgende Veranstaltung der nächsten Woche hinweisen:

Mittwoch, 22. April 2015, 19.00-21.00 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5

(Hinweis: Kooperationsveranstaltung in der Ringvorlesung der AG Queer Studies "Jenseits der Geschlechtergrenzen")

Eva Egermann, Akademie der Bildenden Künste Wien, Herausgeberin des Crip Magazins
Verwandelte Welten ohne Wunden. Crip Theory, soziale Bewegungen und künstlerische Forschung. Das "Crip Magazin" und andere Projekte.

Meine Recherche beschäftigt sich mit widerständigen Praktiken, Aneignungen, sozialen Bewegungen und Popkulturen, die mit Krankheit und Behinderung zu tun haben. Verschiedenste Materialien finden sich in meinen künstlerischen Projekten wieder, re-inszeniert, überarbeitet zum Beispiel in Form einer Wandzeitung oder während einer Bandprobe. Entstanden sind dabei eine Ausstellung ("Über unheimliche Zustände und Körper"), ein Zeitschriftenprojekt (das "Crip Magazine") und künstlerische Arbeiten, wie Installationen oder Videos. Zum Beispiel habe ich Musiker_Innen in einen Proberaum eingeladen, um zu dem im Jahr 1981 zensierten Song "Spasticus Autisticus" zu improvisieren. Die von mir gestalteten Poster an den Wänden des Proberaums verwiesen auf crip-popkulturelle Bezüge und meine Recherche.

Der Vortrag verweist auf die "radikale Krüppelbewegung" und die Aneignung der Krücke als Knüppel, das "Sozialistische Patientenkollektiv" (SPK), welches Krankheit als Protest (bzw. Waffe) für eine klassenlose Gesellschaft formulierte oder die Organisierung von anarchistischen "Outcast Nights" und nimmt Bezug auf Verbindungen Popmusik und Punk und den Kontext von Disability Studies und Crip Theory.

Solidarische Grüße,

Das ZeDiS-Team


Jetzt als Download verfügbar:

Aktuelles Programmheft zur Ringvorlesung "Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies"

Homann Jürgen; Bruhn, Lars: Soziale Arbeit als Tauziehen? Macht, Selbstbestimmung, Nicht-Identität


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