Verehrte Interessierte,

hiermit möchten wir Sie/Euch auf die einführende Veranstaltung im Rahmen unserer Ringvorlesung Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies hinweisen:

Mittwoch, 04. April 2018, 16-18 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221

Lars Bruhn & Jürgen Homann, Wissenschaftliche Mitarbeiter im ZeDiSplus, Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Stiftung das Rauhe Haus, Hamburg
Inklusion und Intersektionalität als menschenrechtlicher Anspruch an "Eine Hochschule für Alle"

Als Menschenrecht, ein Recht also, das für alle Menschen gilt, muss Inklusion Offenheit für alle Subjektmarkierungen und Perspektiven erzeugen, die von geltenden Normen, Gewissheiten und scheinbaren Selbstverständlichkeiten abweichen. Diese Offenheit zeigt zugleich an, dass Inklusion neben strukturellen Erfordernissen auch eine inhaltliche Ebene für sich beansprucht. Ein inklusives Bildungssystem ist demzufolge aufgefordert, entsprechendes Wissen zu generieren und zu vermitteln - und zwar innerhalb jeglicher fachlicher Disziplinen und Bereiche. Um aber jene Offenheit für Inklusion als Recht für Alle gezielt zu thematisieren, erscheint es fundamental, Inklusion mit dem Konzept der Intersektionalität zu verbinden, um zu einem Denken zu gelangen, das über binäre Differenzkategorien hinausweist und dem Egalisierungsprinzip des Menschenrechts auf Inklusion im Sinne von Partizipation für Alle‘ theoretisch wie praktisch Anerkennung zollt.

Solidarische Grüße,

Das ZeDiSplus-Team


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